PHP: Die Grundlage für WordPress

Was ist eigentlich PHP? Und warum ist PHP wichtig für meine WordPress-Seite?

Du hast eine WordPress-Seite, weißt aber gar nicht genau, auf welcher Grundlage diese eigentlich funktioniert? Da geht es dir wie vielen anderen im Netz. Da es hier um PHP geht, ist es leicht zu erraten: Genau, deine Seite ist in PHP, einer Programmiersprache, programmiert. Mit weiteren technischen Details belaste ich dich nicht, nur so viel: Jede WP-Seite läuft auf der Basis von PHP (und mit Hilfe von weiteren Tools wie zum Beispiel HTML). Genauso wie von WordPress selbst, gibt es immer wieder neue und aktuellere Versionen von PHP.

Manche Seitenbetreiber bekamen in den letzten Monaten Mails von ihren Hostern, die Ihnen anboten, ihre WordPress-Seite auf einer älteren Version von PHP weiter laufen zu lassen, die sonst eigentlich nicht mehr supported wird. Zu etwas höheren Kosten natürlich. Es drängt sich der Verdacht auf, dass dies ein neues kleines Geschäftsmodell ist. Offensichtlich machen Hoster die Erfahrung, dass die Betreiber lieber einen kleinen Aufschlag auf ihr monatliches Salär an den Hoster akzeptieren, als die PHP-Version umzustellen. Dabei ist es im ersten Schritt bei den meisten Hostern ziemlich einfach, PHP auf eine höhere, also aktuellere Version zu ändern.

Risiko PHP-Umstellung

Doch dieses Risiko besteht: Eine Seite, gerade wenn sie etwas in die Jahre gekommen ist, ist nach einer Umstellung einfach „weg“ – und kann auch nicht mehr wiederhergestellt werden, weil Dateien kaputtgegangen sind.

Was tun, damit die Seite nicht plötzlich weiß ist?

Vor circa einem Jahr gab es eine große Aktualisierungswelle, so dass es Plugins im Internet gibt, mit denen man testen kann, ob die eigene Seite weiter auf der neuen PHP-Version laufen würde. Allerdings sind nun auch diese Plugins etwas älter, deshalb: Keine Gewähr von mir, dass das für wiederum aktuellere Versionen auch noch funktioniert.

Immer aktuell sein

Am besten: Immer dabei bleiben und schauen, dass man seine Seite Schritt für Schritt immer höher stellt. Auch ein aktuelleres Theme darf es von Zeit zu Zeit sein, sollte es nicht sowieso regelmäßig aktualisiert werden. Genauso wie jeder Seitenbetreiber brav alle manuellen Aktualisierungen von WordPress und aller Plugins ausführen sollte. O.k, das klingt nach erhobenem Zeigefinger. Aber ich habe es nicht nur einmal bei Kunden erlebt, dass statt einer WordPress-Seite ein weißer Bildschirm zu sehen war oder Befehle auf einmal nicht mehr funktionierten.

Und: Auch das ist banal, aber wichtig: Mache regelmäßig Backups! Damit du im Fall der Fälle deine Seite wieder hochladen kannst.

Aber natürlich kannst du als Seitenbetreiber auch den einfachen Weg gehen und die alte PHP-Version erst einmal behalten. Doch lange geht das nicht gut….

Bild von Dok Sev auf Pixabay

Die Autorin: Claudia Minke berät und schult Interessierte, wenn sie den Weg in die Bloggerwelt gehen wollen. Auf Wunsch setzt sie eine WordPress-Seite auf. Sie bietet Gruppenschulungen zu speziellen Themen wie WordPress oder Multimedia-Blogging an, unter anderem für Lehrer und Schüler.

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